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Es gibt nichts Gutes, außer man tut es

Aktualisiert: 18. Aug.

Mehr Macher als Redner


Sigmund Furrer ist in Rüppurr aufgewachsen. Nach einer Lehre als Elektromechaniker arbeitete er viele Jahre als Ingenieur in Afrika, z.B. als Bauleiter für die elektrotechnische Überwachung einer Pipeline im Sudan. Dort lernte er zu improvisieren. Als er nach Rüppurr zurückkehrte, wurde er Mitglied in der Bürgergemeinschaft Rüppurr (BGR). Seitdem kümmert er sich um das „Rathäusle“, organisiert Möbel, baut eine neue Heizung ein und pflegt die Blumenkästen. Er ist einer, der Dinge anpackt, umsetzt.


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„Der Verein hat das beschlossen und dann habe ich es eben gemacht“, sagt er lächelnd. Einer seiner größten Erfolge: Er sammelt Spenden, mit denen schönere Straßenlaternen in der Lange Straße installiert werden. Seit den 90er Jahren ist er nicht nur maßgeblich an der Organisation der Feste der BGR beteiligt, sondern dokumentiert sie auch mit der Kamera. Fotografie war schon seit seiner Jugend sein Hobby, später filmte er in Afrika. Jetzt verdankt Rüppurr ihm eine umfangreiche Sammlung von Filmen über seine Feste, die jemand mal zusammenschneiden müsste, wie er sich wünscht.


Wir brauchen eben nicht nur schlaue Redner, sondern auch Macher mit praktischen Kenntnissen, ist sein Fazit. Davon gibt es leider immer weniger. Jetzt, mit über 80 Jahren, zieht er sich aus dem Vorstand zurück. Noch ist unklar, wie die Bürgergemeinschaft die Lücke füllen kann, die Sigmund Furrer hinterlässt.


Fritz Kölling

 
 
 

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